Auf unserer Reise ergeben sich oft spontane Begegnungen, die von Herzlichkeit geprägt sind. Diese Kontakte bringen uns nebst dem persönlichen Austausch oft auch wichtige Reiseinformationen und spontane Einladungen.
Wir erinnern uns gerne zurück an die Treffen in Zentralamerika und Nordamerika
In sicheren Händen
Auf eindrückliche Weise haben uns Bettina und Ralf - die beiden "Vikinger" aus der Region Hamburg und Besitzer des Camping La Florida - demonstriert, dass unser Fahrzeug während unserem Heimurlaub bestimmt in sicheren Händen ist!
Wir haben die letzte Woche unserer Reise in Belgrano verbracht um unseren Landi wieder mal richtig zu reinigen und den mitgeführten Hausrat - unter dem Motto "weniger ist mehr (Platz)" - einer kritischen Kontrolle zu unterziehen. Da die ganze Aktion für unsere Begriffe schon fast in Arbeit ausartete, waren wir für die persönliche Betreuung durch Bettina und Ralf sehr dankbar. So liessen wir uns von Ralf's Asado-Künsten (sprich Grill-Spezialitäten) überzeugen/verwöhnen, Bettina zauberte kurzerhand zwei Schalenkoffer hervor um unser (Über-)Gepäckproblem zu lösen und auch die gemütlichen Abende und angeregten Gespräche bleiben in bester Erinnerung.
Wir danken euch für die Gastfreundschaft und freuen uns schon heute auf das Wiedersehen im Oktober.
Bettina und Ralf Lage, Camping La Florida, Routa Prov. 5
5194 Villa General Belgrano (Calamuchita/Cordoba)
Tel. 03546 461298 / mailto:laflorida@calamuchitanet.com.ar
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Über Brücken musst du gehen
Getreu diesem Moto sind Brigitte und Edy Odermatt quer durch einsame Gebiet des Amazonas gefahren. Der Abstecher auf von Lastwagen nur selten befahrenen Pisten führte sie mit ihrem schmucken Schwergewicht "robusto" über an die 200 (wackelige) Holzbrücken. Lakonisch sagt Edy nach diesem Abenteuer - dass ihm der Begriff Brückenstatik doch recht viel besser vertraut sei als je zuvor! Wohl eher eine Untertreibung - für diese Fahrt benötigten die Beiden bestimmt nicht nur fahrerisches Können und das richtige Augenmass das Risiko einzuschätzen. Wichtig für das gute Gelingen ihres Vorhabens war wohl auch ihre innere Bereitschaft - nötigen Falles zu kapitulieren und im Extremfall über tausend Kilometer zurückfahren zu müssen.
Brigitte und (Heimweh-Luzerner) Edy haben wir in Belgrano getroffen wo sie sich - wen wundert's - wieder für eine Fahrt in den Amazonas vorbereiteten! Das sonntägliche Asado, die gemütlichen Treffen zu Apero, Schlummerbecher und angeregten Diskussionen haben uns sehr viel Spass gemacht! Wenn wir im Oktober nach Belgrano zurückkehren werden wir vorallem euch - aber bestimmt auch Edy's morgendliche Lieferung von frischem Brot vermissen ;-)
Unlimitiertes Reises: www.waypoints.ch
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Dormir y comer bien!
La Suizandina - die Schweizer-Oase im chilenischen Seengebiet - umringt von drei Nationalparks und vier grossartigen Vulkanen, hatte es uns während einer Woche voll angetan! Der Gastrobetrieb, eine Mischung aus Hotel, Backpacker und Camping mit vorzüglichem Restaurant sowie einem jungen und aufgestellten Team, war für uns der ideale Ausgangspunkt für Top-Wanderungen und Exkursionen in nächster Umgebung.
Besitzer Tom Buschor (rechts) hat es verstanden, dem Betrieb eine sehr persönliche und symphatische Note zu "verpassen", auf den im Ausland oft kitschig wirkenden Folklore-Styl zu verzichten und statt dessen - schweizerische Qualitäten in den Vordergrund zu stellen. So darf natürlich, die in der Zwischenzeit auch von den Chilenen heiss geliebte"Röschti" in allen Variationen - nicht auf der Speisekarte fehlen! Um uns besser auf die Rückkehr in die Schweiz einstimmen zu können - hat Tom den letzten Käsevorrat geopfert und uns ... ein vorzügliches Raclette serviert. Herzlichen Dank Tom - wir wähnten uns bereits in unserer zweiten Heimat, dem Goms!
Just während unserem Aufenthalt haben Jürg Waeber (links) und seine Frau Nadia als neue "GastgeberIn" ihre Stellen angetreten. Die Beiden werden den Betrieb in den nächsten Jahren im selben "Sinn und Geist" weiterführen. So wie wir Nadia und Jürg in der "Probezeit" kennen lernten - kann für sie das Familien-Abenteuer Chile nur erfolgreich verlaufen! Wir wünschen euch viel Spass und all die Kreativität die richtige Quereinsteiger eben auszeichnet.
Overlander sehr willkommen - www.suizandina.com
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Geschafft!
Ihr Traum "Zusammen auf dem Tandem die Welt entdecken - Stück für Stück" ging kürzlich für die UrnerIn Kathrin Truttmann und Philippe Aschwanden - mit dem Abenteuer Panamericana - in Erfüllung.
Im April 2007 starteten sie in Anchorage/Alaska - im Mai 2008 bei unserem damaligen Treffen in Granada / Nicaragua, hatten sie keine Zeit für einen Zwischenstopp in "unserem temporären Heim" an der Laguna Apoyo, denn ... sie hatten ihr Ziel "Tierra del Fuego an Weihnachten 2008" klar definiert.
Wie wir von euch nun vernehmen durften, habt ihr euer Ziel kurz vor Weihnachten erreicht - herzliche Gratulation! Nach rund 20 Monaten, einer Fahrleistung von 29'606 Kilometern und nach all den garstigen Schluss-Etappen in der Pampa von Patagonien, anerkennen wir - ihr seid die "wahren Helden" der Panamericana.
Per Frachtschiff reist ihr nun nach Rotterdem. Wir wünschen euch viel Spass und gute Erholung von den Strapazen, können uns jedoch im Moment nur schwer vorstellen, dass ihr plötzlich die Beine nur noch hochlagern könnt - statt kräftig in die Pedalen zu treten. Schön wär es natürlich für euch, wenn sich der Winter in Europa soweit ausgetobt hat, dass ihr von Holland in die Schweiz zurück radeln könnt und sich so der Kreis im Kanton Uri wieder schliessen würde. Wir hoffen mit euch, viel Spass auf Hoher See und guten Start ... ins Leben nach dem Tandem-Alltag. www.tandemdream.ch
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Rettungswesten ...
brauchten Patricia und Thomas, aus Effretikon/ZH, nur auf der Bootsfahrt zu den Marmorhöhlen von Puerto RioTranquilo!
Auf ihrer bald 20-monatigen Fahrt auf der Panamericana gerieten die Beiden nie richtig "ins Schwimmen", denn ihr 25-jähriger Land Rover Defender (Km-Stand ca. 250'000) hat - abgesehen von ein paar Kleinigkeiten die Thomas mit viel Geschick und Improvisationstalent wieder hinkriegte - sehr gut durchgehalten.
In Nordamerika wussten wir von anderen Reisenden, dass ein junges CH-Paar mit einem blauen Land Rover auf der "Panam" in Richtung Süden unterwegs sei. In Mexico führte uns der Zufall gleich zwei Mal zusammen. Seit unserem letzten Treffen in Nicaragua waren viele Monate vergangen bis es nun auf der Carretera Austral wieder sein durfte. Wir campierten zusammen, unternahmen einen Bootsausflug und hatten mal wieder so richtig Zeit uns gegenseitig auszutauschen. Ungaublich und spannend, all die Geschichten und Begebenheiten und auch die differenzierte Wahrnehmung. Zwei Paare, zwei Fahrzeuge - zwei völlig andere "Panamericana's"! Über ein Detail haben jedoch alle gestaunt; unsere Fahrleistungen (ca. 67'000 Km) wichen bei unserem Treffen nur knappe 400 Kilometer voneinander ab. Weiterhin gute Fahrt ans "Ende der Welt - Ushuaia" ... und hoffentlich bis bald!
www.getjealous.com (Stichwort: Panamericana)
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Der Berg ruft
Aconcagua, Lanin, Tronador - um nur ein paar wenige Anden-Gipfel zu nennen - hat Toni anlässlich seiner vielen Südamerika Aufenthalte schon bestiegen! Seit rund zwanzig Jahren faszinieren ihn die Anden-Staaten - seit seiner Pensionierung verbringt der heute 71-jährige Bergler einen Grossteil des Jahres in Chile und Argentinien.
Wir haben Toni und Brigitte, aus dem Allgäu/D, nicht nur einmal getroffen und immer gestaunt, wie gut sie sich jeweils vor Ort auskannten. Unser gemeinsames Lagerfeuer wollte zwar nicht so recht brennen - um so mehr werden wir deine funkelnden Augen, bei der Erzählung der eben erst erlebten Skitour auf den Vulkan Villarica/Chile - 1400 Höhenmeter Abfahrt im Frühjahrsschnee "vom Feinsten" - in Erinnerung behalten!
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Wie Weihnachten!
Gutes tun - als Gegenzug für all das Gute das einem auf eigenen Reisen durch Dritte unzählige Male wiederfahren ist!
Frei diesem Motto haben wir Ann-Kathrin und Johannes kurzerhand unser zusätzlich mitgeführtes 2-er Zelt für ihre weiteren Reisemonate in Chile und Argentinien überlassen. Wir trafen die Beiden Ostschweizer auf einem "wilden" Campingplatz und nach einer regenreichen Nacht. Wie sie uns berichteten hätten sie die vergangene Nacht mangels "richtigem" Zelt in einem Hotel verbracht und dabei ihr Reisebudget stark (über)strapaziert.
Da wir uns ein paar Tage zuvor schon entschlossen hatten, unser damals auf der Velo-Tour nach Neuseeland mitgeführtes Zelt bei passender Gelegenheit zu entsorgen - hätte die Gelegenheit dazu nicht besser sein können. Dass es gleich "wie Weihnachten" sein würde - so der spontane Ausruf von Ann-Kathrin - damit haben selbst wir nicht gerechnet!
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(Un)glücklicher Zufall
Fast genau zwei Jahre sind es her, seit wir mit Ruth und Peter Zaugg, aus Safenwil/CH, ein Kurswochenende zum Thema "Expeditionsreisen und Geländefahren" belegten. Wir wagten uns damals in der Kiesgrube, sie mit ihrem brandneuen MAN-Lastwagen und wir mit unserem Land Rover, an immer heiklere/steilere Auf- und Abfahrten und bekamen so unsere Fahrzeuge immer besser in den Griff.
Nach einem Jahr in Südamerika und einem Sommerurlaub in der Schweiz, sind Ruth und Peter nun seit September 2008 wieder in Argentinien und Chile unterwegs. Wir haben die "Trucker" per Zufall in Bariloche getroffen und dies nur - weil sie sich nach einem Einbruchversuch in ihr rollendes Zuhause neu organisieren mussten!
Wir hoffen für euch, dass die verursachten Schäden behoben werden konnten und denken gerne zurück an die fröhlichen Abende bei Grill und Wein. www.traveljoy.ch
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Heimreise
Sieben Jahre hat Martin, aufgewachsen in Meggen/LU, in Südafrika für eine Schweizer Firma gearbeitet und ist nun mit seiner südafrikanischen Frau Lauren auf der Reise in die Schweiz. Nach erledigter Arbeit hatten sie endlich mal Gelegenheit das südliche Afrika länger zu bereisen. Auf ihrer Honda African-Twin 650 ccm fuhren sie während Monaten nördlich bis Malawi und westlich bis Namibia. Seit mehreren Wochen sind sie nun in Argentinien unterwegs - wir meinen, nicht gerade die kürzeste Route zurück in die Schweiz!
Wir sind gespannt auf eure weiteren Umwege und wünschen euch schon heute einen sanften Wiedereinstieg (Martin)/ Einstieg (Lauren) in den Schweizer Alltag.
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Niño a bordo!
Das Projekt "Panamericana" erlitt für die Schweizer Radler/In Rebekka und Florian nach rund einem Jahr einen Unterbruch. Während der angezeigten "Baby-Pause" wurden sie für drei Jahre im kanadischen Vancouver heimisch und sind heute - allerdings zu dritt und mit zusätzlichem Gefährt für Sohn Chan - an der Fortsetzung ihrer Veloreise ans "Ende der Welt" (Ushuaia).
Während Florian nebst viel Gepäck einen Kinder-Anhänger zieht, ist am Fahrrad von Rebekka ein Kinder-Fahrrad angekoppelt. So hat klein Chan die Möglichkeit die Mutter bei Bergfahrten etwas zu unterstützen (was gemäss Rebekka bis heute noch nicht immer gelingt!), sich im Anhänger des Vaters auszuruhen oder sich dort die Zeit spielend zu vertreiben.
Wir hätten die drei gerne mit Wasser versorgt - sie standen jedoch am ersten Tag einer langen/trockenen/mehrtägigen Passage ohne weitere Versorgungsmöglichkeit und waren "voll betankt" (45 Liter = Kilos!).
Sorry, wir waren etwas zu früh und hoffen für euch, dass ihr die geschätzten drei Tagesetappen ohne Probleme gemeistert habt.
Radnomaden unterwegs in der Welt: www.dreirad.fenris.ca
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Geteilte Ansichten
Sigi und Andi aus Wien haben sich in Nordamerika zwei neue Kawasaki KTR 650 gekauft und sind nun seit mehr als einem Jahr auf der Panamericana unterwegs. Auch sie sind durch die "Hintertüre" von Ecuador nach Peru eingereist (22. Fahrzeug, wir damals Nr. 18!) und haben anschliessend die tolle Inlandroute bis nach Cusco gewählt. Wir hatten uns gegenseitig viel zu berichten und staunten ob der "fast" gleichen Wahrnehmung der gefahrenen Strecke und den Einschätzungen des Reisealltags ganz allgemein. Zugegeben - wir haben auch über Aussagen von anderen Reisenden etwas geflachst, denn dort wo wir (vier) bis anhin eingekauft haben ... war DIE vielgepriesene Qualität von argentinischem Fleisch noch nie erhältlich!
www.sigrid-andi.de.tl
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Südamerika in Raten
Unser erstes Treffen in La Paz/Bolivien war so von Herzlichkeit geprägt, dass wir uns natürlich Wochen später riesig freuten, Hannelore und Thomas aus Böblingen/Deutschland, in der Region Salta/Argentinien, erneut an zu treffen. Auch sie haben den Salar von Uyuni befahren. Mit ihrem doch recht schweren Mercedes-Lastwagen galt es für sie jedoch ein paar Dinge mehr zu beachten - die Einfahrt auf die "Salzpfanne" gestaltete sich wohl etwas heikel/morastig - wurde von ihnen aber schlussendlich gut gemeistert.
Wir schätzten all die persönlichen Gespräche und den intensiven Erfahrungsaustausch mit euch sehr. Unsere gemeinsamen Überlegungen zum Thema "ideales Reisefahrzeug" werden uns in Kontakt bleiben lassen - was für euch im Moment eher zu gross, ist bei uns halt eher zu klein! Wir wünschen euch einen guten "2.-Heimaturlaub" in Andalusien und schon heute viel Spass für die anschliessende Weiterreise in Südamerika.
www.viajamos.piranho.de
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Oldtimer
Schon bald 30 Jahre hat der ehemalige Bundes-Grenzschutz-Lastwagen (Mercedes 911) auf dem Buckel. Jürgen und Petra aus Süddeutschland haben ihr Gefährt mit viel Liebe zum Detail zum Expeditions-Fahrzeug um- und ausgebaut. Der einjährige "Familienausflug" wird sie - nach Uruguay, Brasilien, Bolivien, Peru und Chile - noch bis nach Ushuaia/Argentinien führen.
Es wird gegenseitig wohl kaum zu vermeiden sein - dass sich unsere Wege erneut kreuzen. Wie oft sind wir uns bis anhin wohl schon begegnet - beim nächsten "Schwatz" können wir dieses Detail ja mal klären! Wir freuen uns darauf und ... vielleicht schon bis bald! www.terraglobe.de
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Fahrende Holländer ...
haben wir in Bolivien, weit draussen in der Pampa und fernab jeglicher Zivilisation, getroffen. Der Zufall brachte uns nochmals - nach der abenteuerlichen Fahrt über das Altiplano/Laguna-Route - in Tupiza/Bolivien zusammen. Wir genossen gemeinsam ein paar Tage auf erträglichen 2'000 M.ü.M. und hatten viel Spass zusammen. Der Gesprächsstoff ging uns wirklich nie aus, zu interessant waren all die Erfahrungsberichte von Ria und Gerrit!
Die "fahrenden" Holländer sind schon seit mehr als fünf Jahren ununterbrochen unterwegs und sind über Afrika (West- und Ostküste), Naher- und Mittlerer Osten, Süd-Ost-Asien, Australien und Neuseeland - nach Südamerika angereist. Die Fahrt geht wohl noch eine ganze Weile weiter - Gerrit nennt als einziger Schluss-Termin seinen 65. Geburtstag - weil er dann in Holland persönlich vorsprechen muss um seine Fahrtauglichkeit zu bestätigen. Bis dann haben die Beiden jedoch ... noch ganze vier Jahre Zeit!
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Sand- und Holperpisten ...
haben Alex, gebürtiger Russe und seit Jahren in Deutschland wohnhaft, doch recht zugesetzt. Etwas abgekämpft - aber immer noch guten Mutes den Salar von Uyuni über die Laguna-Route (von San Pedro de Atacama/Chile bis Uyuni/Bolivien) zu erreichen - haben wir ihn an der Laguna Colorada (4'200 M.ü.M.) getroffen. Auf der Suche nach Windschutz hat uns der Zufall in einem engen Cañon zusammen gebracht. Zur Aufmunterung servierten wir Alex nach kalter Nacht ein "richtiges" Frühstück mit Müesli, Joghurt, Brot und Kaffee - Luxusartikel die ein "Velofahrer" auf einer solchen Route unmöglich mitführen kann.
Wir hoffen für dich, dass dir unser "legales Doping" die Muskeln stärkte, du gut an/über den Salar gekommen bist und wünschen dir weiterhin ... "Hals und Speichenbruch"!
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Cuzco einfach!
Quinta-Lala - so der klangvolle Name des in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums gelegenen Campingplatzes. Helmie, gebürtiger Holländer, führt diesen bei vielen Overlandern sehr beliebte Platz mit viel Engagement und schafft es durch seine persönliche Art und seinen Schalk - dass viele Reisende kaum mehr von Cuzco wegkommen! Auch wir sind länger geblieben als geplant und haben die Zeit in und um Cuzco sehr genossen.
Schade Helmie, dass 2010 mit diesem Platz Schluss sein wird. Wir sind jedoch überzeugt, dass du in Mexiko für uns Overlander wieder eine "Oase" schaffen wirst. Wir wünschen dir, deiner Frau und Hund Nino jetzt schon einen guten Umzug!
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Easy Riders
In Cuzco sind wir auf dem Campingplatz in ein richtiges "Nest" von verwegenen Motorrad-FahrerInnen getreten. Wir sind mit ihnen viel über Landkarten gesessen und haben die aktuellsten Tipps / Routen aus Süd und Nord ausgetauscht. In der warmen Gemeinschaftsküche ging es oft "hoch" zu und her - alle schätzten wohl nach all den langen Fahrten wiedermal das "Gsellige" zu pflegen!
Cecilia aus der Schweiz (www.fernweh.ch) ist mit ihrer BMW R100GS, 1000 ccm, schon mehrere Jahre unterwegs. Auf der aktuellen Reise ist sie über den Nahen- und Mittleren-Osten, China, Mongolei, Laos und Kambodscha nach Thailand gefahren um von dort nach Chile zu verschiffen. Seit ein paar Monaten ist die Stadt-Luzernerin (aufgewachsen wie wir - im Tribschen-Quartier!) nun in Südamerika unterwegs.
Wir staunten nicht schlecht als Cecilia für Servicearbeiten den "halben" Motor zerlegte und wieder fachfraulich zusammenbaute. Hoffentlich sind die festgestellten Mängel am Motorrad bald zu beheben, so dass für dich die geplante Reise in Richtung Alaska weiter gehen kann.
Carola aus Deutschland und Tetsu aus Japan haben wir per Zufall auf dem Weg nach Machu Picchu wieder getroffen. Gemeinsam reisten wir auf verschlungenen Pfaden per Minibus, Bahn und auch zu Fuss zum Ausgangspunkt für die Besichtigung der Inka-Stätte. Wir hatten viel Spass zusammen und die Besteigung des Putucusi wird uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben!
Carola (www.easyri.de) mit ihrer Yahama XT, 600 ccm, reist nach mehreren Monaten in Argentinien, Chile, Bolivien und Peru weiter in Richtung Zentral- und Nordamerika.
Tetsu unterwegs mit seiner Honda African Twin, 650 ccm, startete vor neun Monaten in Wladiwostock um über Russland, Europa und die ganze Westküste von Afrika nach Kapstadt zu gelangen. Nach der Verschiffung nach Südamerika nahm er im winterlichen Patagonien die Panamericana in Angriff. In drei Monaten geht für ihn die Reise in Nordamerika zu Ende. Eine Bike-Tour der speziellen/japanischen Art. Für Tetsu stimmen die Tage trotz sehr hohen Kilometerleistungen noch heute ... und dies ist schlussendlich die Hauptsache!
Wir wünschen allen Easy RiderInnen "Hals und Speichenbruch" und weiterhin viel Spass!
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Gastfamilien
Auf unserer Fahrt durch das Zentrale Hochland von Peru haben wir oft, nach vorheriger Anfrage um Erlaubnis, auf privatem Weide- oder abgeernteten Anbauflächen übernachtet. Dadurch ergaben sich oft Begegnungen mit Familien die uns nachhaltig in Erinnerung bleiben werden.
Wir schätzten wie unsere Privatsphäre stets respektiert wurde, die Neugier der Kinder war für uns eine erfrischende Abwechslung. Die persönliche Verabschiedung am folgenden Morgen war jeweils von Herzlichkeit geprägt.
Wir sagen Dank an unsere "Gastfamilien" und hoffen, unsere kleinen Geschenke bringen einen gewissen Nutzen im harten Bergler-Alltag.
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Vom Backpacker zum Overlander
Nach ein paar Wochen "Rucksackreisen" in Argentinien sahen Adrienne und Engelbert bessere Möglichkeiten das Land zu bereisen und - kauften sich kurzerhand einen alten VW-Bus. So ist das Schweiz-Österreichische-Gespann nun seit Monaten, unter Argentinischer Flagge/Kennzeichen, mit dem eigenen Fahrzeug gut unterwegs und ist dabei auf den Geschmack gekommen - die ganze Panamericana von Süd nach Nord zu befahren!
Wir trafen die Beiden in Nazca, haben Bücher und viele Tipps ausgetauscht und sind zusammen über die Nazca-Linien geflogen. Nachdem wir uns alle vom "Kunstflug" erholt hatten, überraschte uns Engelbert (Profikoch) mit einem herrlichen Kaiserschmarrn und frischen Erdbeeren. Das Wasser läuft uns noch heute im Mund zusammen!
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Fastbegegnung!
Während wir in der Cordillera Blanca wanderten - wart ihr noch in Machu Picchu. Als ihr euren 12-tätigen Trek starteten - waren wir im Refugio Peru auf rund 4'700 M.ü.M. Irgendwie lagen immer ein paar Berge zwischen uns - ein Treffen war so leider nicht möglich. Gerne hätten wir Helen und Hugo Kayser, mit denen wir in der Schweiz schon ein paar tolle Skitouren-Tage erleben durften, in dieser prächtigen Bergwelt getroffen um ihnen für die Besteigung des 5'752 Meter hohen Nevado Pisco viel Glück zu wünschen!
Wie wir per SMS erfuhren, haben Helen und Hugo den Pisco bei besten Bedingungen geschafft. Herzliche Gratulation!
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Am Fusse des Kleinen Matterhorns
Da werden wir im Städtchen Otavalo ganz unverhofft mit einem leicht gebrochenen "Grüezi" angesprochen. Aus einem spontanen Schwatz auf offener Strasse wurde ein Kafi-Chränzli in einer nahen Bäckerei und anschliessend ein Nachmittags-Ausflug ins nahe Hinterland.
Alfredo Cajas Marti hat in Deutschland und der Schweiz studiert und nach seinem Ingenieur-Abschluss über 25 Jahre in Zürich gelebt. Bis zu seiner Rückkehr nach Ecuador vor ein paar Jahren arbeitete er bei der Firma Contraves als Leiter des von ihm aufgebauten Prüflabors und nahm, wohlverstanden als Vertreter der Schweiz, Einsitz in verschiedenen Europäischen Normengremien.
Mit 50 Jahren beschloss er seinen Traum in der "ersten" Heimat zu verwirklichen. Zusammen mit seiner Schweizer Ehefrau erbaute er sich die mit viel Liebe zum Detail ausgestattete Hacienda San Pedro, betreut/bekocht fortan seine Gäste und schaut zu seinen prächtigen Pferden, Kühen und Hunden (Aufzählung bestimmt unvollständig!).
Auf einem ausgedehnten Spaziergang, durch das 65 ha grosse Grundstück an bester Aussichtslage liessen wir uns all die umliegenden Vulkane erklären. Den Vulkan Cotacachi hat Alfredo kurzerhand zum "Kleinen Matterhörnli" umbenannt - die Ähnlichkeit ist ihm wirklich nicht abzusprechen.
www.haciendasanpedro.com
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Auf dem richtigen Dampfer
Vor rund zwanzig Jahren hat Maya Homberg (links) erstmals die Galapagos-Inseln bereist. Heute ist die Schweizerin offizielle Nationalpark-Rangerin und begleitet regelmässig Touren auf der Jacht "Angelito 1" - welche sie durch ihr in Quito ansässiges Reisebüro COMETA TRAVEL exklusiv vermarktet. Bruna Rea (rechts) und zwei weitere Mitarbeiterinnen vervollständigen das Cometa-Team.
Es war für uns bis zuletzt eine Zitterpartie - niemand wusste so genau, bis wann wir unser Auto aus dem Hafen von Guayaquil heraus gelöst haben. Schlussendlich hat es ja noch gereicht. Vielen lieben Dank - eure Flexibilität mit der provisorischen Reservation, den Flugbuchungen, der Einstellmöglichkeit für unseren Land Rover und die Unterbringung in eurem "inoffiziellen Guesthouse" war ganz toll! Wir haben uns auf der Angelito und bei euch in Quito sehr wohl gefühlt. Für uns ein Südamerika-Start nach Mass!
www.angelitogalapagos.com
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Auf die Felge gekommen
Nach erfolgloser Suche nach einem zweiten Ersatzrad - Südamerika verspricht abenteuerliche Strecken - sind wir über die offizielle Land Rover Vertretung und weitere verschlungene Wege in einer Pneufirma für Spezialreifen gestrandet.
Unser Glück - Junior-Chef Andrés F. Córdova E. hiess uns als Gäste in seiner Firma willkommen und erwähnte ganz nebenbei, dass sein Bruder einen Defender fahre. Kurze Zeit später sassen wir in seinem noblen Mercedes - wir konnten kaum glauben dass sich ein Auto so lautlos bewegen kann - und wurden zu einer für Land Rover spezialisierten Hinterhofgarage chauffiert. Andrés war uns erfolgreich behilflich den Preis für eine gebrauchte/intakte Felge möglichst tief zu halten.
Danke für deine Hilfsbereitschft und sei vorsichtig - Schweizer Sackmesser sind extrem scharf!
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