Wird während unserem Reisefortkommen laufend ergänzt!
Mahnmal
Frühjahr 2009 / Wer Patagonien sagt, hat unweigerlich die tollsten Bilder von - bizarren Gebirgszügen, sich endlos ausbreitenden Gletscherfeldern, türkisfarbenen Seen, reissenden Bergbächen und Flüssen, dichtem Regenwald, dem einzigartigen Spiel von Licht und Schatten oder ganz einfach "Natur pur" - vor Augen. Wer mit offenen Augen durch Patagonien reist, spürt schnell mal eine gewisse Ernüchterung!
Umweltverbände wehren sich zur Zeit gegen ein Mega-Staudamm-Projekt, das grosse Gebiete im chilenischen/südlichen Teil von Patagonien fluten würde. In ihrem grossartig und fundiert aufgemachten Bildband "Patagonia sin represas" (Patagonien ohne Staudämme) wird nicht bloss über das Projekt mit Staudamm und 2000 Kilometer langer Hochspannungsleitung hergezogen - nein, die Herausgeber führen dem Leser vorgängig all die nicht wieder rückgängig zu machenden Verbrechen an Patagoniens Landschaft - der Vergangenheit und der Gegenwart - auf erschütternde Art vor Augen.
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Zum Thema: Gedicht von Ralf Lage - leider aktueller denn je!
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Schlussbouquet
März 2009 / Was uns auf der Fahrt in den Süden infolge Wintersperre noch nicht möglich war - haben wir nun zum Abschluss unserer Argentinien-/Chile-Tour auf eindrückliche Weise nachholen dürfen - die Fahrt über den Paso Agua Negra!
Der Passübergang ist einer der höchsten Andenpässe überhaupt und besticht durch ein traumhaftes Bergpanorama, farbig-intensive Gesteinsformationen und unzählige Büsser-Schneefelder. Die oft schmale, jedoch gut ausgebaute Naturpiste führt über rund 220 Kilometer und erreicht auf dem höchsten Punkt die Höhe von sauerstoffarmen 4'780 M.ü.M.
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The beauties and ...
Februar 2009 / Vulkanlandschaften wirken auf einem oft sehr schroff, harsch, karg, unwirtlich und haben durchaus etwas Bedrohliches an sich! Lässt man jedoch die überwältigenden Eindrücke einfach auf sich wirken - wähnt man sich schnell mal in einer fast unwirklichen, ja märchenhaften Umgebung. Wir machten uns in der Seen- und Vulkanregion um die Vulkane Villarrica, Llamai und Lonquimay auf, "The beauties and the beasts" - "Die Schönheiten und die Biester", mit offenen Sinnen und der Aufmerksamkeit für kleinste Details zu entdecken.
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the beasts!
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Bilderbogen Patagonien
Dezember 2008 - Januar 2009 / Während einer Reise in Patagonien entwickelt man so eine Art "Hassliebe" - endlose Pampa, garstige Winde und kühle Temperaturen im Wechsel mit grandiosen Landstrichen bei ganz tollen Lichtverhältnissen. Ein besonderer Fleck auf dieser Erde - Eindrücke und Empfindungen die einem nicht nur sprichwörtlich "unter die Haut gehen".
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Hier fahren sie noch!
November 2008 / In vielen südamerikanischen Ländern ist ein individuelles Verkehrsmittel nur für gehobenere Einkommensklassen erschwinglich. Neufahrzeuge sind mit hohen Steuern belegt und kosten +/- gleichviel wie etwa in Europa. Die Argentinier machen aus der Not eine Tugend und halten ihre alten Autos, mit viel Geschick und Geduld, so lange wie möglich am Leben. So kommt es, dass man hier noch unzählige Raritäten aus den 70er- und 80er-Jahren herumfahren sieht.
"Evita multas - Controlla Vehicolo obligatorio!" - oder frei übersetzt: Vermeide eine Busse - Fahrzeugkontrolle obligatorisch! Diese oft gesichtete Warntafel scheint nicht nur durch die Fahrer der "Oldtimer" ignoriert zu werden - sondern auch durch der Polizei!
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Gigantismus
Oktober 2008 / In der Atacama-Wüste besuchten wir die für den offenen Bergbau weltgrösste Kupfermine Chuquicamata.
Alles in dieser Mine ist gigantisch. Die Grube (es gibt noch zwei weitere!) aus der das Kupfer-Erz gefördert wird ist ca. 4 Km lang, ca. 2 Km breit und ist im Moment ca. 800 Meter tief. Rund 8'000 Beschäftigte sind nötig um den 24-Stunden-/365-Tagebetrieb aufrecht zu erhalten. Pro Tag werden ca. 60'000 Tonnen Erz gefördert und endverarbeitet. 93 grosse Grubenfahrzeuge werden turnusgemäss gewartet, stehen jedoch üblicherweise für volle drei Wochen nonstop im Einsatz. Pro Fahrt befördert so ein "Teil" ca. 410 Tonnen Last, verbraucht in der Minute 2 Liter Treibstoff, hat Räder mit einem Durchmesser von 3,5 Metern wobei jeder Pneu ca. USD 30'000.- kostet und etwa ein Jahr hält! Gigantisch aber auch die Emissionen und die Belastung für die Umwelt! Ein Umsiedlungsprojekt für sämtliche Arbeiter-Familien - weg von der Mine in die nahe gelegene Stadt Calama - wurde eben erst abgeschlossen.
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Bilderbuch
Oktober 2008 / Der Passübergang des "Paso San Francisco" liegt auf 4'748 M.ü.M., also knapp 60 Meter niedriger als der höchste Berg Europas - der Montblanc! Ein paar Grenzpolizisten trotzen dort dem eisigen Wind und der Einsamkeit. Die rund 600 Km lange Fahrt gehört zweifellos zu den spektaktulärsten Andenüberquerungen. Klarste Luft verstärkt den Kontrast und die Farbintensität - eine Stimmung wie im Bilderbuch oder noch besser ... wie ein mit viel Phantasie bepinseltes Malbuch!
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Salzpfanne
September 2008 / Das Befahren des weltweit grössten und höchstgelegenen Salzsees der Welt (ca. 12'100 km2/3'653 M.ü.M.) gehört zu den ganz grossen Erlebnissen einer Bolivien-Reise!
Ausgerüstet mit GPS-Punkten von Einfahrt- und Ausfahrt-Rampen sowie kaktusbewachsenen Inseln haben wir uns auf's Salz des Salars von Uyuni gewagt. Einfach einer einzeln ins Salz gelegten/gefahrenen Spur zu folgen hat auch bei uns zu Beginn den Puls etwas schneller werden lassen. Die windig-kalte Übernachtung weit draussen auf dem Salar - eine Stimmung ... wie aus dem Bilderbuch.
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Farblich in Perfektion
September 2008 / Vom Salzsee kommend, sind wir direkt auf die Laguna-Route "eingebogen". Auf rund 800 Kilometern haben wir uns durch Sand gepflügt und sind über arge/enge Stein-/Schotterpisten geholpert. Nebst anspruchsvollem 4x4-Fahrspass - bis anhin wohl das eindrücklichste Naturschauspiel unserer ganzen Reise!
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Fit mit "Yak"
September 2008 / Körperliche Betätigungen fallen einem in Altiplano-Höhenlagen doch eher schwer und so kam unser Fitness-Programm in den letzten Monaten doch etwas zu kurz. Auf dem Salar von Uyuni bot sich uns endlich mal wieder die Gelegenheit. Fit mit "Jack" oder besser - mit "Yak"!
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Im "Heiligen Tal" der Inkas
August 2008 / Der Weg war wieder mal das Ziel! Der Abstecher ins Heilige Tal der Inkas hatte für uns, nebst dem eigentlichen "must see" Machu Picchu, viele Überraschungen bereit! So erinnern wir uns gerne zurück an die heute noch betriebenen Inka-Salinen, die Übernachtung und die Gastfreundschaft der ArbeiterInnen aus dem nahen Dorf sowie die stimmungsvollen Rundgänge in den Ruinen von Moray, Ollantaytambo und Pisac.
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So ähnlich ...
Juli 2008 / und trotzdem überragen die Berge der Cordillera Blanca punkto Höhe die Alpen um einiges! Die Gipfel im Norden von Peru mit den klangvollen Namen wie Alpamayo, Huascaran, Huandoy und Nevado Pisco ragen alle in den Bereich zwischen 5-6'800 M.ü.M. Höhe auf.
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Puyo Raimondi
Juli 2008 / Im Nationalpark Huascaran und auch dort nur an wenigen Stellen sind die gigantischen Pflanzen Puya Raimondi zu bestaunen. Die zur Familie der Ananas gehörende Pflanze wird gegen 100 Jahre alt. Einmal im Leben kommt sie zur Blüte. Der gigantische Blütenstengel wrid bis zu 10 Metern hoch und trägt dann bis zu 8000 weisse Blüte. Ist die Blütenpracht vorbei stirbt die Pflanze ab.
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Tierwelt Galapagos
Mai 2008 / Unglaublich - die Vielfalt der Vögel und die Grösse der Populationen! Unglaublich - was für Spezies es zu sehen gibt! Unglaublich - wie sich die Tiere adaptierten um sich das Überleben auf den Inseln zu sichern! Unglaublich - wie nahe einem die Tiere dulden! Unglaublich - wie die Vegetation aus harscher Lava spriessen kann! Unglaublich ... wir durften all dies auf einer 8-tägigen Fahrt durch die Inselgruppe mit eigenen Augen erleben!
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Zeig mir ...
deine Füsse - und ich sag dir wer du bist!
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Genau hingeschaut
Die Sicht nicht nur auf's Ganze zu legen - eröffnet einem oft verblüffende Effekte.
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